Wellnessreisen

Wellness ist nicht nur das reine Entspannen und einfach mal abschalten. Wellness fördert die Gesundheit. Einige Hotels haben sich ausschließlich darauf spezialisiert und fast in jedem Schwimmbad gibt es einen Wellnessbereich. Jedoch gibt es in einem Schwimmbad meistens nicht so viele verschiedene Angebote. Zudem gibt es Schönheitsfarmen, auf denen verschiedene kosmetische Anwendungen, aber auch Massagen und Ähnliches, angeboten wird.

Zum Entspannen und Wellness gibt es verschiedene Möglichkeiten. Damit du genau die Richtige für dich findest, werden im Folgenden einige dieser Möglichkeiten vorgestellt.

Schlammbad

Bei einem Schlammbad wird eine Badewanne mit kaltem oder warmem Schlamm gefüllt. Während kalte Schlammbäder bei Entzündungen helfen, wird bei warmem Schlamm die Durchblutung angeregt und du kannst dich wunderbar entspannen. Außerdem helfen Schlammbäder bei Beschwerden der Nerven, Gelenke und Knochen. Auch bei Neurodermitis kommt Schlamm zum Einsatz. Um die volle Wirkung zu erreichen, musst du ungefähr eine Stunde im Schlamm baden. Möchtest du nicht am ganzen Körper mit dem Schlamm in Berührung kommen, gibt es auch die Möglichkeit von Schlammpackungen. Hierbei wird der Schlamm nur auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie etwa den Rücken, aufgetragen.

 

Moorbad

Ein Moorbad hat, ähnlich wie ein Schlammbad, eine schlammige Konsistenz. Ein Moorbad kann auf 40 Grad oder mehr erhitzt werden, ohne dass du dich verbrennst. Ein Moorbad kann bei Rheuma und Problemen mit der Wirbelsäule helfen. Außerdem regt es den Stoffwechsel und die Durchblutung an. Ebenso hilft es bei Hautproblemen. Auch hier gibt es die Möglichkeit der Moorpackungen, wobei das Moor nur auf bestimmten Bereichen für circa 20 Minuten aufgetragen wird. Zudem gibt es die Moorstempel-Massage. Hier wird das Moor in Tücher eingewickelt und du wirst damit massiert. Sie wird insbesondere genutzt, um die Durchblutung anzuregen.

 

Schlickbad

Bei einem Schlickbad wird eine Badewanne mit Schlick, zumeist aus der Nordsee, gefüllt, in die du dich hinein legst. Der Schlick enthält Mikroorganismen, abgestorbene Kleinstlebewesen und organische Stoffe. Das warme Bad hilft deinen Gelenken und lockert deine Muskeln. Die Anwendung dauert ungefähr 20 Minuten.

 

Thalasso

Zu Thalasso zählt das Baden in Meerwasser, die Meeresluft, aber auch Algen und Schlick. Beim Thalasso gibt es Kuren, die du meist für eine Woche besuchen kannst. Hier erhältst du verschiedene Massagen, badest in Meerwasser oder gehst am Strand spazieren und atmest die frische Meeresluft ein. Anwendungen des Thalasso helfen bei Rheuma, Erkrankungen der Haut, wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, Durchblutungsstörungen, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, Morbus Crohn, Atembeschwerden, Rückenproblemen, sowie bei Stress oder Burn-Out. Bei einigen Erkrankungen, wie Krebs oder Schilddrüsenerkrankungen, sollten keine Anwendungen des Thalasso gemacht werden. Auch wenn du schwanger bist, solltest du vorerst darauf verzichten. Thalasso Anwendungen kannst du in verschiedenen Ländern, wie etwa in Frankreich machen. In Deutschland findest du das größte Thalasso-Zentrum auf der Nordseeinsel Norderney.

 

Thermalkur

Bei einer Thermalkur badest du in Wasser, das aus einer mindestens 20 Grad warmen Quelle stammt und Mineralien enthält. Zudem können sich in dem Wasser Sole, Kohlensäure oder Schwefel befinden. Das Wasser aus der Quelle wird nicht über weite Strecken transportiert, sondern das Thermalbad wird direkt neben der Quelle gebaut. Eine Thermalkur hilft bei Rheuma und regt den Stoffwechsel an. Außerdem kann sie hilfreich sein, wenn du eine Entgiftungskur machst.

 

Solebad

Ein Solebad enthält einen hohen Anteil an Salz. Für das Bad wird das Wasser mit bis zu sechs Prozent Chlorid angereichert. Ein Solebad kann bei Kreislaufbeschwerden helfen. Auch bei Erkältungskrankheiten oder Erkrankungen der Haut ist es hilfreich.

 

Meersalzbad

Ein Meersalzbad ist nicht dasselbe wie ein Solebad. Eine Eigenschaft, die die beiden Bäder jedoch verbindet, ist der hohe Salzgehalt im Wasser. Statt Chlorid wird für das Meersalzbad Meerwasser, oftmals aus der Nordsee, genutzt. Selbst wenn du nur 20 Minuten in dem Meersalz verbringst, setzt die Wirkung schon ein. Das Meersalz regt den Stoffwechsel an und deine Haut wird gepflegt. Pickel und Hautkrankheiten werden gelindert. Solltest du unter trockener Haut leiden, dann versorge deine Haut nach dem Bad mit Feuchtigkeit. Wenn du an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidest, solltest du auf ein Meersalzbad verzichten.

 

Hot Stones

Hot Stones sind Steine, die meistens schwarz sind und in einem Wasserbad auf 60 Grad erhitzt werden. Bei einer Hot-Stone-Massage, auch Warmsteinmassage genannt, werden dir die heißen Steine zumeist auf den Rücken gelegt. Aber auch die Anwendung an anderen Regionen deines Körpers ist möglich. Zudem ist auch eine Massage mit den Steinen möglich. Hierbei kommen verschiedene Techniken, wie Klopfen oder Streichen der Steine, zum Einsatz. Auch eine zusätzliche Verwendung ätherischer Öle ist möglich. Durch die Wärme entspannen sich deine Muskeln. Außerdem wird durch den Wechsel von heißen Steinen und Kälte das Nervensystem angeregt.

 

Sauna

Eine Sauna ist ein Raum, der meistens aus Holz besteht und in dem Temperaturen von über 100 Grad erreicht werden können. Je nachdem auf welcher Höhe du dich in der Sauna befindest, ist es etwas kälter oder wärmer. Vor deinem Saunabesuch solltest du dich abduschen und warten, bis deine Haut komplett getrocknet ist. Du solltest nicht länger als 15 Minuten in der Sauna bleiben, da es sonst zu Kreislaufbeschwerden kommen kann. Nachdem du in der Sauna warst, solltest du dich kalt abduschen. Nach einer kleinen Ruhepause kannst du erneut in die Sauna gehen. Bringe dir ein Handtuch mit, auf das du dich in der Sauna setzen kannst.

Ein wichtiger Vorgang während des Saunierens ist der Aufguss. Bei einem Aufguss wird Wasser, gemischt mit Düften, wie Nadelhölzer, Eukalyptus oder Zitrusöl, über die heißen Steine des Saunaofens gegossen. Es gibt weitere spezielle Aufgüsse, wie den Honig-Aufguss, den Frucht-Aufguss oder den Bier-Aufguss.

 

Ein Saunagang regt die Durchblutung an, Entzündungen werden bekämpft, das Nervensystem und der Kreislauf werden angeregt und das Immunsystem wird gestärkt. Auch für die Haut und die Lunge sind Saunagänge gut geeignet. Zudem werden deine Muskeln entspannt, Kopfschmerzen vorgebeugt und du kannst besser schlafen. Außerdem kann regelmäßiges Saunieren die Lebenserwartung erhöhen. Trotz all der positiven Effekte solltest du den Saunagang bei einer Reihe von Erkrankungen vermeiden. Hierzu gehören Asthma, Rheuma, Entzündungen der inneren Organe und Blutgefäße, Nierenprobleme, Herzerkrankungen, akute Erkältungen, Bluthochdruck, sowie Kreislaufprobleme.

Saunen findest du in Schwimmbädern, Hotels oder extra Saunahäusern.

Wie du siehst, gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten zum Wellness. Also worauf wartest du? Wähle noch heute das passende Angebot für dich aus und genieße deine Wellnessreise.

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