Yogareisen

Yoga ist eine Trendsportart. Ja, richtig gelesen, Yoga ist Sport. Wenn du dachtest, dass Yoga nur so ein paar Verbiegungen sind, hast du dich getäuscht. Yoga ist richtig anstrengend. Ursprünglich kommt Yoga aus Indien. Dort wird es genutzt, um die Harmonisierung des Körpers, der Seele und des Geistes voranzutreiben. Yoga dient der Entspannung und Fitness. Außerdem stärkt es deine Gesundheit. Jeder kann Yoga machen und du brauchst keine Hilfsmittel dafür. Natürlich gibt es auch Zubehör, wie Yogamatten, Yogakleidung, Yogagurte oder Sandsäcke, doch ob du diese Hilfsmittel wirklich benötigst, musst du selbst entscheiden. Wichtig ist, dass du bequeme Kleidung trägst und nach Möglichkeit nicht direkt vor deiner Yogaeinheit etwas isst.

Die Wirkung von Yoga

Wenn du sitzt, nimmst du eine zusammengesunkene Haltung ein? Yoga wird dir eine aufrechte Körperhaltung verleihen. Durch Yoga kannst du vieles bewegen. So kannst du Stress bekämpfen und deine Abwehrkräfte und dein Immunsystem werden gestärkt. Außerdem löst Yoga Verspannungen und sorgt dafür, dass sie gar nicht erst entstehen. Auch die Konzentration und die innere Ruhe werden gekräftigt.

Yogaurlaub

Um Yoga zu erlernen oder zu vertiefen, werden extra Reisen angeboten, die sich auf Yoga spezialisieren. Hier kannst du einige Tage lang abschalten und zu dir selbst finden. Während deiner Reise kannst du, je nach Reiseziel, deine Yogaübungen an wunderschönen Orten, etwa am Strand, und bei atemberaubenden Ausblicken absolvieren. Die Ziele von Yogareisen liegen zumeist an abgeschiedenen und ruhigen Orten, wie zum Beispiel in einem Kloster. Nicht selten gibt es vor Ort weitere Angebote, wie ein Schwimmbad oder Massagen. Auf einer Yogareise wirst du dich nicht den ganzen Tag mit Yoga beschäftigen. Es bleibt genug Zeit, um die Umgebung zu erkunden, einen Spaziergang zu machen oder einfach Zeit allein oder mit anderen Teilnehmer*innen der Reise zu verbringen. Die Verpflegung während einer Yogareise ist meistens vegetarisch oder vegan.

 

Die beliebtesten Yogaübungen

  • Der Sonnengruß

Der Sonnengruß ist eine Yogaübung, die du zu Beginn einer Yogaeinheit machst. Hierbei bringst du deinen Kreislauf in Gang und nutzt alle deine Muskeln. Ursprünglich wurde er zum Sonnenaufgang mit Blick zur Sonne ausgeführt. Vielleicht hast du Lust, diese Tradition weiterzuführen. Der Sonnengruß wirkt sich positiv auf deinen Rücken und deine Verdauungsorgane aus. Auch mental bewirkt der Sonnengruß einiges, wie etwa Selbstvertrauen. Daraus können Mut und Motivation entstehen.

 

  • Der Krieger

Der Krieger treibt dich zu mehr Durchhaltevermögen an, stärkt deine geistige Kraft und deinen Körper im Allgemeinen.

 

  • Das Dreieck

Beim Dreieck werden deine Körperseiten gestreckt und dein Nervensystem wird angeregt.

 

  • Der Baum

Bei dem Baum stehst du auf einem Bein und stützt den Fuß des angehobenen Beines an deinem Oberschenkel ab. Dadurch stärkst du deinen Gleichgewichtssinn.

 

  • Der herabschauende Hund

Ja, Yogaübungen haben ausgefallene Namen, aber diese Übung erinnert an einen Hund, der eben nach unten schaut. Der herabschauende Hund stärkt ebenfalls deinen Gleichgewichtssinn. Außerdem reinigt er deine Lunge und schützt dich vor Krampfadern und Problemen im Magen-Darm-Bereich.

 

  • Die Kobra

Durch die Kobra kannst du deine Arme und Schultern stärken. Auch für deine Wirbelsäule ist diese Übung gut. Außerdem stärkst du deine Aufmerksamkeit und verbesserst deine Atmung.

 

 

  • Der Bogen

Der Bogen dehnt einen Großteil deines Körpers. So werden unter anderem die Oberschenkel, die Arme, die Bauchmuskeln und der Rücken trainiert.

 

  • Das Kind

Bei dieser Übung hockst du dich hin und legst deinen Oberkörper auf deine Oberschenkel. Dadurch werden deine Wirbelsäule, die Oberschenkel und auch die Knöchel gestreckt. Zudem kann dich diese Übung von Schwindelanfällen und Kopfschmerzen befreien.

 

  • Die Schulterbrücke

Diese Übung tut insbesondere deiner unteren Körperhälfte und deinem Bauch gut.

 

  • Der Stuhl

Vielleicht hast du dich schon einmal, nur an eine Wand angelehnt, hingesetzt. Diese Übung ist so ähnlich, nur dass du nicht so weit hinunter gehst. Sie stärkt deine Oberschenkel und die allgemeine Körperhaltung. Auch bei Schlafstörungen hat sie eine positive Wirkung.

 

Atemübungen

Beim Yoga ist es wichtig, dass du nicht hektisch atmest, selbst dann nicht, wenn du erschöpft bist. Versuche deine Atmung zu kontrollieren. Hierfür gibt es spezielle Atemübungen, die ein Teil des Yoga sind. Einige Atemübungen machst du zwischen den Yogaübungen, andere sind auf die Übungen abgestimmt und sie helfen dir die Übungen besser durchzuführen. Eine bekannte Atemübung ist das langsame Ein- und Ausatmen. Zwischen dem Ein- und Ausatmen kannst du auch kurz die Luft anhalten.

Meditation

Auch die Meditation ist ein Teil des Yoga. Hierbei setzt du dich aufrecht hin, schließt die Augen und atmest ruhig ein und aus. Deine Gedanken beachtest du dabei gar nicht. Du konzentrierst dich ausschließlich auf deine Atmung. Klingt einfach, ist es an sich auch. Solange du deine Gedanken nicht frei schweifen lässt. Bei der Meditation entspannt sich dein Nervensystem und du kannst Stress abbauen. Kopfschmerzen und hoher Blutdruck können so zum Beispiel gelindert werden.

 

Entspannungsübungen

Jeweils zu Beginn und zum Ende einer Yogaeinheit werden Entspannungsübungen, wie etwa die progressive Muskelentspannung, durchgeführt. Die Entspannungsübungen sind ein wichtiger Teil des Yoga, denn erst hierdurch verteilen sich die neu gewonnen Energien im Körper. Außerdem werden bei einer Tiefenentspannung Glückshormone ausgeschüttet und Stress abgebaut. Zudem wird dein Immunsystem gestärkt. Nach der Entspannung wirst du dich frisch und motiviert fühlen.

Yogische Ernährung

Yoga umfasst noch mehr als nur die körperliche Bewegung. Beim Yoga sollst du dich rundum gut fühlen und dazu gehört auch die Ernährung. Natürlich kannst du auch einfach nur die Übungen durchführen. Auf deiner Yogareise kannst du allerdings davon ausgehen, dass auf die Ernährung geachtet wird und der Speiseplan dementsprechend gestaltet ist.

Zur yogischen Ernährung gehört es, viel zu trinken. Ideal sind bis zu drei Liter. Am besten geeignet sind Wasser oder Kräutertees. Die Nahrungsaufnahme findet in einer ruhigen Umgebung statt und erfolgt langsam. Ziel ist es nicht, dass du dich mit möglichst viel vollstopfst. Stattdessen sollst du darauf achten, dass dein Magen zur Hälfte mit Essen gefüllt ist, ein Viertel mit Wasser und das übrige Viertel leer bleibt. Deine Nahrung sollte möglichst viele Nährstoffe enthalten und frisch sein. Wenn du möchtest, kannst du auch an einem Tag in der Woche fasten. Außerdem bedeutet Yoga ein gewaltfreies Leben zu führen, weshalb sich auf dem Speiseplan nur vegetarische und vegane Gerichte befinden. Zudem lassen sich fleischfreie Speisen leichter verdauen und sind gesünder als Fleischgerichte.

 

Wie du siehst, umfasst Yoga eine Menge an Übungen und hat zudem noch viele positive Eigenschaften. Wenn du jetzt auch Lust auf Yoga bekommen hast, beginne noch heute und lerne auf einer Yogareise die Übungen besser kennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Menü