Du hast keine Lust, einfach nur am Strand zu liegen und dir die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen? Du willst dich lieber in die Wellen stürzen? Dann buche noch heute deine Surfreise.

Beim Surfen kannst du zwischen verschiedenen Arten wählen. Beim normalen Surfen brauchst du Wellen, die du surfen kannst. Beim Windsurfen hingegen brauchst du Wind, um vorwärtszukommen, da an dem Surfbrett ein Segel, ähnlich wie bei einem Segelboot, befestigt ist. Dann gibt es noch das Kitesurfen. Hier stehst du auf deinem Brett und hältst einen großen Drachen in der Hand, der dich zieht. Auch hierfür ist Wind wichtig. Beim Kitesurfen versuchst du, die besten Sprünge hinzubekommen.

Wenn du noch nie gesurft bist, solltest du in einem flachen Gewässer und ohne hohe Wellen anfangen. Nimm an einem Surfkurs teil. Du solltest ein bis zwei Wochen einplanen, um das Surfen richtig zu lernen.

Zubehör zum Surfen:

Beim Surfen brauchst du folgendes Zubehör:

  Das wichtigste ist natürlich das Surfbrett. Hier gibt es verschiedene Größen, lasse dich am besten beim Kauf beraten.

  Wenn du viel mit deinem neuen Surfbrett unterwegs bist, eignet sich eine Tasche, die dein Brett vor Kratzern oder Schäden schützt.

  Natürlich kannst du einfach in deinen Badeklamotten surfen, aber ein Surfanzug hat einige Vorteile. So schützt er dich vor der Sonne und hält dich warm, sodass du im Wasser nicht unterkühlst.

  Du solltest dir auf jeden Fall eine Leash kaufen. Eine Leash ist ein Seil, welches dich mit deinem Surfbrett verbindet. Solltest du von deinem Brett fallen, verlierst du es nicht. Hast du keine Verbindung zu deinem Brett, kann es passieren, dass es weggespült wird und du es nicht wiederfindest.

  Damit dein Brett nicht zu rutschig ist, kannst du es vor deinem Wellenritt mit Surfwachs einschmieren. Je nach Wassertemperatur gibt es Kaltwasserwachs oder Warmwasserwachs.

  Denke daran, dass du dich beim Surfen lange der Sonne aussetzt. Außerdem reflektiert das Wasser die Sonnenstrahlen. Creme dich daher mit einer wasserfesten Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ein.

  Beim Windsurfen brauchst du zusätzlich noch das Segel.

  Beim Kitesurfen benötigst du zusätzlich zu dem normalen Surfzubehör noch einen Kite. Außerdem verfügt das Brett über eine Bindung, mit der du deine Füße direkt am Brett festschnallen kannst, sodass du dein Brett bei Sprüngen nicht verlierst.

Gefahren:

Surfen ist nicht ungefährlich und du kannst dich schwer verletzen. Deshalb solltest du einige Regeln beachten, damit dein Ausflug in die Fluten auch schön wird.

  Eine der häufigen Verletzungsursachen ist ein Zusammenstoß mit dem eigenen Surfbrett. Wenn du stürzt, versuche möglichst neben dein Brett zu fallen und versuche nicht, dich noch an deinem Brett festzuhalten. Insbesondere bei einem Zusammenstoß mit dem Kopf und dem Brett kann es lebensgefährlich werden. Solltest du bewusstlos werden, kannst du ertrinken. Trotzdem tragen Surfer keinen Helm.

  Achte auch darauf, dass du keinen Kontakt mit den Tieren hast, die im Meer leben, wie zum Beispiel Quallen. Wenn die Tiere sich bedroht fühlen, könnten sie dich angreifen und dich verletzen. Zudem gibt es auch giftige Meeresbewohner. Achte auch darauf, dass es in einigen Gewässern Haie gibt.

  Du solltest dich nicht überschätzen. Fahre nicht gleich zu Beginn die größte Welle. Wasser hat mehr Kraft, als man denkt.

  Außerdem solltest du dich von Felsen im Wasser oder am Ufer fernhalten, da du vom Wasser dagegen gedrückt werden könntest.

  Gehe nicht bei Gewitter oder Sturm surfen.

Wettkämpfe:

  Surfen ist eine Disziplin bei den Olympischen Spielen.

  Auch Windsurfen ist olympisch. Je nach Kurs wird allerdings erst ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit gestartet. Zusätzlich gibt es weitere Welt- und Europameisterschaften, wie zum Beispiel den Windsurf World Cup. Weitere Wettbewerbe sind das Speedsurfen, bei dem möglichst schnell gefahren werden muss, das Windsurf-Foiling, hier werden Rennen gefahren, wobei das Surfbrett umgebaut wird und über eine Tragfläche unter Wasser verfügt, womit das Brett besser gleiten kann, und der Red Bull Storm Chase, bei dem Wellen ab vier Metern bei Windstärke 10 gefahren werden.

  Ab 2024 ist auch Kitesurfen olympisch. Doch auch jetzt gibt es schon Wettbewerbe, wie den Kitesurf World Cup. Er findet jährlich in Deutschland statt und ist einer der größten Wettbewerbe des Kitesurfen weltweit.

 

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