Endlich ist es soweit und du bist an deinem Urlaubsort angekommen. Jetzt möchtest du dir die Sehenswürdigkeiten ansehen, Museen besuchen oder einfach nur durch die Innenstadt schlendern. Bist du nicht mit dem eigenen Auto angereist und die Wege sind zu weit zum Laufen, dann wirst du dich jetzt fragen, wie du von A nach B kommst. Die Lösung heißt „Öffentliche Verkehrsmittel“. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in jeder Stadt. Je größer sie ist, umso mehr gibt es und umso häufiger fahren sie. Im Folgenden werden die gängigsten Öffentlichen Verkehrsmittel vorgestellt.

Bus

Der Bus ist das häufigste Öffentliche Verkehrsmittel. Er hält an Bushaltestellen, die du in größeren Straßen alle paar hundert Meter findest. Manchmal bestehen sie nur aus einem Schild mit den Fahrplänen, teilweise befindet sich dort aber auch ein Wartehäuschen mit Sitzgelegenheit. Im Bus selbst kannst du zwischen einem Sitz- und einem Stehplatz wählen. Achte darauf, dass du älteren Menschen und Schwangeren deinen Sitzplatz anbietest. Dies gilt nicht nur für den Bus, sondern für alle Öffentlichen Verkehrsmittel. Der Bus hält nur dann an einer Haltestelle, wenn dort jemand steht oder du einen Knopf im Bus betätigst, der dem Busfahrer zeigt, dass ein Fahrgast aussteigen möchte.  

Straßenbahn

Die Straßenbahn fährt auf Schienen, die sich jedoch meistens zwischen den Fahrspuren für Autos befinden. Gerade bei schmalen Straßen muss sie sich aber auch eine Spur mit den Autos teilen. Die Fahrt mit einer Straßenbahn ist ruhiger und angenehmer als mit dem Bus. Die meisten Bahnen sind leise und es gibt keine Schlaglöcher oder Ähnliches, sodass die Bahn dahingleitet. Ein Nachteil der Straßenbahn ist, dass sie Hindernissen nicht ausweichen oder um sie herumfahren kann. So kann es etwa bei Autos, die auf den Schienen parken, zu Verzögerungen kommen.

S-Bahn

S-Bahnen und Straßenbahnen sind nicht das Gleiche. Zwar fahren sie beide auf Schienen, jedoch benutzt die S-Bahn dieselben Schienen, die auch Züge nutzen. Außerdem gehören S-Bahnen zur Deutschen Bahn. Der Vorteil, der sich daraus ergibt, ist, dass man das Ticket nicht zwingend in der Stadt kaufen muss, in der man mit der S-Bahn fahren möchte. Anders als die Straßenbahn verkehrt die S-Bahn nicht nur im Stadtzentrum, sondern verbindet auch Vororte mit der Stadt.

 

U-Bahn

Die U-Bahn, die auch als Metro bezeichnet wird, befindet sich unter der Erde. Hier fährt sie in Tunneln von einer Haltestelle zur nächsten. Die Haltestellen befinden sich ebenfalls unterirdisch und sind über Treppen oder Fahrstühle zu erreichen. Die U-Bahn kann direktere Wege nehmen und muss nicht um Gebäude, Parks und Ähnliches, herumfahren. Aber gerade die Tunnel können auch Gefahren bergen, etwa bei einem Defekt. Einige U-Bahn-Tunnel sind so schmal, dass die Fahrgäste nicht aussteigen können und selbst wenn, müssen sie eventuell weite Strecken in einem dunklen Tunnel bis zur nächsten Haltestelle zurücklegen. Eine weitere Gefahr besteht gerade an vollen Bahnsteigen. So kann es passieren, dass eine Person versehentlich auf die Gleise stürzt. Um dies zu verhindern, gibt es an einigen Haltestellen Bahnsteigtüren, die sich zwischen dem Bahnsteig und den Gleisen befinden. Sie öffnen sich erst, wenn eine U-Bahn an der Haltestelle hält.

 

Ein Vorteil all dieser Verkehrsmittel ist, dass die Tickets im Allgemeinen günstig sind. Günstiger als die Haltungskosten für das Auto oder eine Fahrt mit dem Taxi. Bist du schwerbehindert, fährst du sogar umsonst und darfst mit dem Merkzeichen „B“ in deinem Schwerbehindertenausweis sogar eine Begleitperson kostenlos mitnehmen.

Ein weiterer Vorteil ist die Zeit, die du unterwegs bist. Obwohl es bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu Verspätungen kommen kann, bist du gerade in größeren Städten trotzdem schneller als mit dem Auto. Während du mit dem Auto im Stau stehst, gibt es für den Bus in einigen Städten eine extra Fahrspur. Die Straßenbahn fährt auf ihren Schienen einfach an den Autos vorbei, die S-Bahn hat wie ein Zug eigene Schienen, die meistens nicht direkt durchs Zentrum und mitten durch den Verkehr fahren, und die U-Bahn hat den großen Vorteil, dass sie unter der Erde fährt. Dadurch verliert sie keine Zeit an Ampeln und kann auf direktem Wege zum Ziel fahren. Außerdem kannst du die Zeit während der Fahrt sinnvoll nutzen. Du kannst lesen, Nachrichten schreiben oder einfach entspannen, ohne die ganze Zeit aufmerksam zu sein und dich konzentrieren zu müssen. Auch die Zeit, die du mit der Parkplatzsuche verbringst, entfällt.

Ebenfalls ein Vorteil ist die Sicherheit. Unfälle mit Öffentlichen Verkehrsmitteln sind seltener als mit Autos. Bist du nach einem langen Tag voller Sightseeing müde und fährst dann mit dem eigenen Auto, steigt das Risiko eines Unfalls, da deine Konzentration abnimmt. In einem Öffentlichen Verkehrsmittel kannst du dich entspannen. Versuche nur nicht einzuschlafen, sonst verpasst du noch deine Haltestelle. Auch auf ein alkoholisches Getränk zum Abschluss des Tages musst du so nicht verzichten.

Reist du doch mit dem eigenen Auto an, hast aber wenig Lust damit eine Großstadt unsicher zu machen, dann steuere einen P+R-Parkplatz an. Das P steht für Park und das R für Ride. Von hier aus fahren vermehrt Öffentliche Verkehrsmittel. So kannst du entspannt die Stadt genießen, während dein Auto ganz in der Nähe deiner Wunschhaltestelle parkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Öffentliche Nahverkehr viele Vorteile hat und sich perfekt für deine Reise in einer Großstadt eignet. 

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